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Zukunft gestalten mit Design Thinking

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Der weltweite Chemiemarkt ist bis 2030 ein dynamischer Wachstumsmarkt. Er bietet Chancen für die deutsche chemisch-pharmazeutische Industrie, an die Erfolge der Vergangenheit anschließen zu können.
<p>Mit dieser Ausgangslage konnten Vertreter des Chempark-Betreibers Currenta, Dormagener Startups sowie der Wirtschaftsförderungen von Stadt Dormagen und Rhein-Kreis Neuss Ideen zu drei konkreten Zukunftsszenarien in den Bereichen „Intensiver Wettbewerb“, „Nachhaltigkeit/Ökologie“ und „Fachkräftemangel“ entwickeln.</p> <p>Geleitet wurde der Workshop von der GENERATIONDESIGN GmbH aus Wuppertal. Mit den Leitfragen, wie man Zukunft gestaltet und was nachhaltigen Erfolg sichert, wurden tolle Produkt- und Dienstleistungsideen entwickelt. Dabei spielten die Themen „grüne Chemie“ und „optimale Kundenzentrierung“ genauso eine Rolle, wie „Service-Innovationen“ und „technischer Fortschritt“. Und wer weiß, vielleicht entsteht ja wirklich ein SchülerLab in Dormagen, das die Schüler/-innen mit Partnern aus der Wirtschaft selbst gestalten und wo sie fortan auf höchstem technischen Niveau ihre Ideen entwickeln können.</p>

Onboarding: Digitalisierungsprojekt ChemLab mit gelungenem Auftakt

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Unter dem Titel „Onboarding ChemLab – Ticket zur digitalen Transformation“ fand die jetzt erste Großveranstaltung des ChemLab statt. Dr. Axel Göhrt, Geschäftsführer der Ineos Manufacturing Deutschland GmbH, begrüßte rund 130 Teilnehmer aus chemischer Industrie, IT-Mittelstand, Start-ups und Hochschulen ebenso wie Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Bürgermeister Erik Lierenfeld.
<p>„Ich freue mich darüber, dass hier so viele Akteure zusammengekommen sind, um sich über das ChemLab-Projekt zu informieren. Das zeigt, dass die Chemie-Industrie offen für die digitale Transformation und die Kooperation mit Start-ups ist“, so Petrauschke. Lierenfeld lobte insbesondere die Atmosphäre: „Es ist beeindruckend zu sehen, wie schnell Start-up-Szene und Chemie-Industrie miteinander ins Gespräch kommen und Ideen entwickeln – genau das ist unser Ziel mit dem ChemLab.“</p> <p>Moderiert von Vertretern des Digital Innovation Hub Düsseldorf/Rheinland, verfolgten die Gäste spannende Vorträge des prominent besetzten Podiums. Wie die fortschreitende Digitalisierung zur Chance werden und Innovationen hervorbringen kann, stand dabei im Fokus der unterschiedlichen Ansätze, die im Ineos-One-Verwaltungsgebäude vorgetragen wurden.</p> <p>Dabei standen drei verschiedene Innovationsstrategien im Blickpunkt: Digitalisierung nach der Methode „Learning by doing“ in allen Unternehmensbereichen (Dr. Günter Hilken, Geschäftsführer Currenta), Ausgründung eines eigenen Start-ups (Sebastian Brenner, Geschäftsführer des Lanxess-Spin-Offs CheMondis) oder Kooperation mit Start-ups (Guido Doublet, ChemLab-Community Manager).</p> <p>„Currenta ist in Sachen Digitalisierung noch ein junger Entdecker – aber ein überaus neugieriger und ambitionierter. Wir schauen in unsere zahlreichen Leistungsfelder und stellen fest: Am Anfang steht das Sammeln, das Sichtbarmachen von Daten. Am Ende steht ein aus ihnen generierter konkreter Nutzen. Und dazwischen liegt ganz viel Experiment“, so Hilken. Die spannende Aufgabe als Chempark-Manager sei dabei: den bestehenden Produktionsverbund zu einem digitalen Datenverbund zu erweitern, dafür eine moderne und sichere Infrastruktur bereitzustellen und darüber die Kunden auch in digitalen Transformationsprozessen als Dienstleister zu begleiten.</p> <p>Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem Best-Practice-Beispiel der Tectrion GmbH, die mit dem Gewinner des Gründerpreises 2017 kooperiert: der IOX GmbH aus Düsseldorf. Anschließend wurden bei intensiven Gesprächen und guter Aussicht auf den Rhein wertvolle Kontakte zwischen Start-ups, Chemie-Unternehmen, IT-Mittelstand und Investoren geknüpft.</p> <p><em>Das ChemLab ist ein Projekt im Rahmen des Förderaufrufs „DWNRW-Networks“ – einer Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen unter Einsatz von Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und EFRE.NRW.</em></p>

Chemie und Digitalisierung: ChemLab eröffnet neue Chancen in der Industrie

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Das Digitalisierungsprojekt ChemLab ist erfolgreich unterwegs. Das zeigten Vertreter des Rhein-Kreises Neuss, der Stadt Dormagen und des Chemparks jetzt beim „Digital Demo Day“ auf dem Areal-Böhler-Messegelände in Meerbusch.
<p>Das ChemLab soll digitale Prozesse und Innovationen fördern, neue Geschäftsmodelle in der Chemie entwickeln und junge Unternehmen unterstützen. Zwei Jahre lang läuft das Projekt.</p> <p>Digital Community Manager Guido Doublet freute sich über die vielen Besuche von Betrieben, die sich über das ChemLab informierten. „Dabei habe ich spannende digitale Start-ups kennengelernt, die vielversprechende Fähigkeiten für das Projekt und die Chemie-Industrie mitbringen“, so Doublet. Interessante Themen waren vor allem Virtual Reality, Sensorik und Cyber Security.</p> <p>Die Start-ups werden jetzt genauer gesichtet, um danach deren Potenzial für das ChemLab abzuschätzen. Doublet vereinbarte bereits einige Folgetermine. Die interessantesten Start-ups werden mit den Chemie-Unternehmen je nach Bedarf zusammengebracht und bei der Entwicklung gemeinsamer Problemlösungen unterstützt.</p> <p>Highlight am Stand des ChemLabs war eine „Fotobox“ mit Start-up-Steckbrief, die über 50 Jung-Unternehmen anlockte, jedem Besucher ein Andenken an den „Digital Demo Day“ sicherte und jedes Start-up mit seinen Fähigkeiten für die Chemie darstellte. Über die große Resonanz freuten sich auch Harald Vieten, IT-Dezernent des Rhein-Kreises Neuss, Robert Abts und Madita Beeckmann von der Kreiswirtschaftsförderung sowie Michael Bison und André Heryschek von der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen.</p> <p>Am 11. März findet bei der Ineos Köln GmbH die erste große Veranstaltung des Projekts unter dem Titel „Onboarding ChemLab – Ticket zur digitalen Transformation“ statt. Dort stellt sich das ChemLab vor, und es werden die möglichen Wege für Unternehmen aufgezeigt, um die digitale Transformation für sich anzugehen. Anmeldungen zur kostenlosen Teilnahme unter&nbsp;<a href="http://www.chemlab-nrw.de/onboarding">www.chemlab-nrw.de/onboarding</a>.</p> <p>Das ChemLab ist ein Gemeinschaftsprojekt von Rhein-Kreis Neuss, Stadt Dormagen und Chempark-Betreiber Currenta zur Etablierung eines Start-up-Ökosystems für die Chemie-Wirtschaft im Rhein-Kreis Neuss und wird durch das Land Nordrhein-Westfalen gefördert.</p>

Coworking Space hat ersten Mieter

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Im Februar hat der Coworking Space seinen ersten Mieter empfangen
<p>ChemLab Community Manager Guido Doublet hat dort seinen Schreibtisch bezogen und wird von dort aus seine Aufgaben wahrnehmen: den digitalen Reifegrad der chemischen Industrie analysieren und in den bestehenden Startup-Ökosystemen Tec-Startups auftun, die passgenaue Lösungen für chemietypische Fragestellungen entwickeln. „Ich freue mich darauf, dass bald Gründer mit innovativen Ansätzen hier einziehen und ein kreativer Austausch entsteht“, sagt Doublet.</p> <p>Im Coworking Space wird nicht nur Kopf-, sondern auch Handarbeit betrieben: Auszubildende der Currenta installieren aktuell dort eine kleine Anlage, die den Branchenbezug zur Chemie für jeden Besucher direkt sichtbar macht. Besucher werden diese künftig über das vorhandene WLAN und eine eigene APP ansteuern können.</p>

Digital Demo Day 2019

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Startup-Ausstellung, Vorträge, Workshops und Vernetzung – der 3. Digital Demo Day präsentierte den Besuchern neue Digitalinnovationen zum Anfassen & Ausprobieren, ein vielfältiges Vortragsprogramm (u.a. mit Ranga Yogeshwar zu Künstlicher Intelligenz) und spannende Einblicke in digitale Trends und neueste Technologien. Für Experten wie Laien bot sich die Möglichkeit hautnah zu erfahren, was hinter Trendbegriffen wie Virtual Reality, Augmented Reality, Robotik, Internet der Dinge und Cyber Security steckt.

Schneller, einfacher, digital

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Digitale Community im CHEMPARK macht Industrie 4.0 konkret
<p>Der Tankcontainer kommt an, die Frachtpapiere werden gecheckt, die Entnahmearmatur angesetzt, Ventile bedient – viele Handgriffe müssen sitzen und dokumentiert werden, wenn ein chemisches Produkt sicher von A nach B übergeben wird. Dazu gibt es Prüf- und Checklisten. Aber müsste es nicht einfacher gehen als mit dem Klemmbrett? Klar, meint Logistiker Dirk Emmerich und hat die App „Moby Check“ entwickelt.</p> <h3>Alles auf dem Handy</h3> <p>Im Nachbarschaftsbüro Chempunkt spielt der App-Entwickler den Vorgang durch. Der Container hat nur Spielzeuggröße, aber was Emmerich auf seinem Handy macht, verfolgt die „digitale Community“ live auf dem großen Bildschirm. Der Strichcode des Containers wird gescannt. Check! Die Temperatur wird per Spracheingabe notiert und direkt mit Uhrzeit und Datum im System dokumentiert. Check! Alle Leitungen sind angeschlossen. Das sieht – dank Handyfoto – auch Kollege Reinhold Debald in der Messwarte und bestätigt im Vier-Augen-Prinzip. Check! Wäre der Spielzeugcontainer 24 Kubikmeter groß, würde Emmerich die Wartezeit bis zur vollständigen Entleerung noch mit einer Schulung verbringen – natürlich auf seinem Handy.</p> <h3>Pioniererfahrung</h3> <p>Die Idee für „Moby Check“ – kurz für „mobile Checklisten“ – kam dem Vater der App in seinem Logistik-Alltag. Weil er keine passende Lösung am Markt fand, entwickelte Emmerich – unterstützt von IT-Spezialisten – sie einfach selbst und gründete dafür sogar eine eigene Firma. Für diesen Pioniererfahrungsaustausch ist er in die „digitale Community“ des CHEMPARK gekommen. Sie ist Teil des ChemLab – des Digitalisierungsprojekts von CHEMPARK, Stadt Dormagen und Rhein-Kreis Neuss zur Vernetzung der chemischen Industrie und der IT-Szene in der Region.</p>

ChemLab Award auf der startupcon 2018 geht an die b.fab GmbH

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Am 18. September 2018 wurden auf der startupcon, Deutschlands größter Gründermesse in der Kölner LANXESS arena, die Preise für die innovativsten Chemie-Startups vergeben, darunter auch der Sonderpreis des ChemLab aus Dormagen.
<p>Der ChemLab Sonderpreis 2018 ging im Rahmen einer feierlichen Zeremonie auf der Hauptbühne der startupcon an die b.fab GmbH aus Dortmund. „Ich bin sicher, dass sich Unternehmen aus dem Chemparks für die b.fab-Innovationen begeistern lassen und wir die Vernetzung dieses jungen Startups mit der Industrie schnell beginnen können“, freut sich der ChemLab Community Manager Guido Doublet.</p> <p>Das ChemLab stellt Startups in Dormagen einen Coworking Space, in dem sich Chem-Startups und die regionale Chemieindustrie räumlich und inhaltlich treffen und zu Kooperationsprojekten verbinden. Neben zwei Plätzen über maximal sechs Monate im neuen Coworking Space gewinnt die b.fab eine direkte Vernetzung in den Chempark an den Standorten Dormagen, Leverkusen und Krefeld. Diese übernimmt Dr. Ulrich Bornewasser (Currenta), der als Chempark-Lotse die Unternehmen aus dem Chempark in das Projekt einbindet. “Die Innovation von b.fab unterstützt die strategischen Unternehmensziele der CO2-freien Chemieproduktion unserer Chempark-Unternehmen und ist deswegen unser Gewinner in diesem Jahr”, erklärt Dr. Ulrich Bornewasser.</p> <p>Dies ist das erklärte Ziel des ChemLab: ein Startup-Ökosystem für die Chemie aufzubauen und eine Synergie zwischen Unternehmen, der digitalen Welt und Hochschulen entstehen zu lassen. „Ein Co-Working Space spezialisiert auf die Chemiebranche ist bis jetzt einmalig“, erklärt André Heryschek von der SWD Dormagen. „In den zwei Jahren Projektlaufzeit soll das ChemLab Strahlkraft in die gesamte Region erzeugen und viele innovative Geschäftsmodelle generieren.“</p> <p>Das ChemLab ist ein Gemeinschaftsprojekt von Rhein-Kreis Neuss, der Stadt Dormagen und dem Chempark-Betreiber Currenta. Zu den ChemLab Unterstützern&nbsp; gehören unter anderem die Hochschulen Düsseldorf und Niederrhein, der Verband der Chemischen Industrie, die Wirtschaftsförderungen aus Düsseldorf und Krefeld, die Digital Innovation Hubs aus Köln und Düsseldorf/Rheinland sowie einige Unternehmen der chemischen Industrie und IT-Unternehmen.</p>

ChemTech Innovation Night 2018

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Bei der ChemTech Innovation Night pitchten am 22. März Startups, Wissenschaftler und Unternehmer vor 170 Teilnehmern im Chempark Dormagen ihre digitalen Innovationen. Unter dem Motto „Chemie trifft Digital“ hatten der digihub Düsseldorf/Rheinland, die Wirtschaftsförderung Rhein-Kreis Neuss und die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen gemeinsam mit dem Chempark-Betreiber Currenta eingeladen, um aktuelle Trends und digitale Innovationen für die Chemiebranche zu erleben.

Ein Förderprojekt von Digitale Wirtschaft NRW (DWNRW) - Eine Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

Das ChemLab ist ein Gemeinschaftsprojekt von Rhein-Kreis Neuss, Stadt Dormagen und Currenta, Betreiber der Chemparks Leverkusen, Dormagen und Krefeld.

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